Hypnosetherapie - Zwangsstörungen

Ein Zwang geht einher mit Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen. Zwangsgedanken werden als unkontrollierbare, aufdringliche und immer wiederkehrende Gedanken gegen den eigenen Willen erlebt. Diese können sich in obszönen Worten, jemanden einen Schaden zuzufügen, Unfälle herbeiführen oder auch tabuisierte Handlungen um nur einige zu nennen. Zwangshandlungen sind ritualisierte, wiederkehrende und ausgeübte Handlungen, die dem inneren Spannungsabbau dienen. Sie gehen meist einher mit einem Zwangsgedanken und um der damit verbundenen Angst entgegenzuwirken. Die Zwangsgedanken werden durch Ideen, Vorstellungen und Impulsen formiert und drängen sich gegen den Willen auf. Sie erzeugen ein hohes Scham- und Schuldgefühl. Zwangsgedanken und Zwangshandlungen werden meist als unsinnig und mit einem hohen Leidensdruck erlebt.

Die bekanntesten Zwangshandlungen sind z. B.:

  • Waschzwang
  • Putzzwang
  • Kontrollzwang
  • Ordnungszwang
  • Berührungszwang
  • Zählzwang

Das ausführliche Interview bildet die Grundlage für das therapeutische Vorgehen. Es gilt hier abzuklären, welchen Ursprung die Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen haben. Psychotische Ursachen oder auch aufgrund einer anankastischen Persönlichkeit auftretende Zwänge sind nur bedingt mit Hypnose behandelbar. Im Erstgespräch klären wir, welches Verfahren den bestmöglichen Erfolg erzielen kann. Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Zwänge, die klassisch aus dem neurotischen Syndromkreis stammen, sind hypnotisch sehr gut behandelbar.

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Ich möchte noch den Hinweis geben, dass die therapeutische Hypnose nicht obligat ist. Im Erstgespräch wird geklärt, ob KontraindikatorenPsychosen (z. B. Schizophrenie, Bipolare Störungen, Endogene Depression), Epilepsie, Herzerkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, ADS, Schlaganfall, geistige Behinderung, subtanzabhängige Erkrankung, Einnahme von Psychopharmaka vorliegen und ob es für Sie womöglich eine geeignetere Therapieform gibt.