Psychotherapie - Verhaltensorientiert

Pawlowsche Hund - HOME4SOULS - Privatpraxis für heilkundliche Psychotherapie und Hypnosetherapie in Ottobrunn, München und Umgebung

Das wohl bekannteste Modell der Verhaltenstherapie ist der Pawlowsche Hund, der vom gleichnamigen russischen Forscher und Nobelpreisträger für Medizin, Iwan Petrowitsch Pawlow. Er führte als Erster das empirische Experiment zum Nachweis der klassischen Konditionierung durch. Anfang des 20. Jahrhundert wies er nach, dass ein Hund dem Futter präsentiert wird, mit einem unkonditionierten Reiz (UK) dem Speichelfluss reagiert. Bei einem neutralen Reiz (NK), dem Klingelton, zeigt der Hund keine Reaktion. Während der Konditionierung wurden dem Hund Klingelton (NR) und Futter (UK) angeboten. Der Hund zeigte daraufhin seine unkonditionierte Reaktion den Speichelfluss. Diese Praktik wurde solange wiederholt, bis der Hund alleine mit dem Klingelton ein Futterangebot verband und automatisch der Speichelfluss (konditionierter Reiz = KR) einsetzte. Pawlow bezeichnete dieses Phänomen als "Klassische Konditionierung".

Verursacher, die einen verhaltenstherapeutischen Ansatz erfordern, sind vielfältig:

  • Verhalten durch Modelllernen
  • Erlerntes Verhalten wird angewendet
  • Belohnung verstärkt gezeigtes Verhalten
  • Erfahrungen führen zu Verhaltensweisen
  • Verhalten kann verlernt und rekonditioniert werden

Eine verhaltensorientierte Therapie setzt daher voraus, dass vor Beginn ein gezieltes Interview geführt wird. Erkenntnisse hieraus geben Auskunft darüber, wann und wie entstand das Problem, wann hatte es seinen Ursprung, wie gestaltet es sich heute aus, welche aufrechterhaltenden Bedingungen gibt es und welches Ziel streben Sie an.

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Ein lerntheoretischer Ansatz kann bei psychischen Störungen aus dem Kreis der Depressionen, Panik, Ängsten, Phobien, Sucht u. a. eingesetzt werden. Der Einsatz von Hypnose kann dem gewünschten Ziel entsprechend eingesetzt.